Der Kreditopferverein versteht sich als eine Vernetzungsplattform für Menschen, die sich für eine Veränderung der aktuellen Geldordnung einsetzen. Einer der Schwerpunkte ist die Aufklärung über die tatsächlichen Sachverhalte im Bankwesen im Allgemeinen, im Speziellen stellen wir für Mitglieder hilfreiche Rechtsinformationen bereit. Bei Bedarf organisieren wir auch Sammelklagen (Streitgemeinschaften) oder andere Initiativen, denn wie die Beispiele aus Kroatien und Ungarn zeigen, kann eine Veränderung am ehesten durch gemeinschaftliches Vorgehen erreicht werden.

Meist unterschreiben Menschen Kreditverträge in dem Irrglauben, die Bank würde ihnen Geld von Sparern leihen. Dass dies jedoch nicht den Tatsachen entspricht, ist im Zuge der Schweizer Vollgeld-Volksabstimmung im Juni 2018 sogar im journalistischen Mainstream angekommen. Für eine ausführliche Darstellung der systemischen Schädigung der Gesellschaft durch das bestehende Geld- und Bankensystem lesen Sie bitte unsere Argumente gegen die Rechtmäßigkeit der bestehenden Praxis der Buchgeld"kredit"vergabe.

"Probleme kann man niemals auf derselben Ebene lösen,
auf der sie entstanden sind."
(Albert Einstein)

Um die Fremdbestimmung durch Banken und sogenannte Finanzmärkte zu überwinden, bedarf es zuerst einmal der grundlegenden Erkenntnis, dass Geld nur eine soziale Konvention ist - nämlich die Konvention, Forderungen und Verbindlichkeiten in Verrechnungseinheiten auszudrücken. Wie und durch wen die Verrechnungseinheiten in die Welt kommen und welchen Regeln sie dann folgen, ist nicht naturgesetzlich gegeben, sondern durch gemeinschaftliche Übereinkunft gestaltbar. Dennoch wird dies nur von den wenigstens Menschen in seiner vollen Bedeutungstiefe verstanden. Nichtsdestotrotz liegt es tatsächlich an uns, die Geldordnung transparenter, demokratischer und damit gerechter zu gestalten, anstatt sie für den Profit einiger Weniger auf Kosten der großen Mehrheit intransparenten und undemokratischen Institutionen zu überlassen.